Wenn die Festplatte „abraucht“ sind dann alle Daten im Eimer?
Leider gibt es noch kein „Rauchverbot“ für Festplatten.
Sicher hatten Sie schon einmal mit einem solchen oder ähnlichen Problem zu kämpfen. Die erste Frage war: Sind jetzt alle Daten für immer verloren oder gibt es da noch etwas zu retten? Wichtig ist auf jeden Fall, sich nicht mit der nächst besten Erklärung abfinden zu lassen. Hier gilt die Devise: Mehrere Meinungen könnten zum Ziel führen.
Eine für alle Fälle gültige Antwort gibt es leider nicht, meint Herr Dipl. Inf. Univ. Florian Reitmeir der durch seine Ausbildung an der TU München umfangreiche Erfahrung auf dem Gebiet der Datensicherung und Daten-Reorganisation mitbringt. Seiner Meinung nach besteht aber in den meisten Fällen eine berechtigte Hoffnung, dass die Daten soweit „gerettet“ werden können.
Also lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn so ein „Problemfall“ eintritt.
Keine voreiligen Experimente mit Leuten, die von diesen heiklen Dingen keine Ahnung haben. Bitte nehmen Sie per e-mail mit uns Kontakt auf, schildern den Fall und wir beraten Sie umgehend und unterbreiten Ihnen einen Lösungsvorschlag.
Als zukünftige Vorbeugung empfehlen wir Ihnen ein System zur Selbstüberwachung. Mit einer laufenden Analyse und Statusmeldung kann die Funktionsfähigkeit der Festplatten permanent im Hintergrund kontrolliert werden.
An dieser Stelle möchten wir wieder auf die Notwendigkeit einer perfekten Datensicherung mit einem automatischen „Backup“ hinweisen. Diese Vorsichtsmaßnahme kostet kein Vermögen, ist aber im Falle eines „Festplatten-Schadens“ mitunter eine sehr wichtige Vorsichtsmaßnahme.

